So war´s einmal ...
Die

des
Hotel-Gasthof Adler

Chronik



Ende der Renovierungsarbeiten 1939

 


Die Taverne zum "Schwarzen Adler"
Älteste Taverne im Kreis Lindau.
Taverngerechtigkeit, Schank und
Beherbergungsrecht
1468 erste urkundliche Erwähnung
für den alleinigen Weinausschank
für Oberreitnau.
Seither ohne Unterbrechung Gasthaus.
Erbaut um 1560.
Tavernenwirte:
16. Jahrhundert Strohmayer,
17. Jh. Strodel,
18.-20. Jh. Abler und Vögel.
Der Gasthof ging 1938 in den Besitz
der Fam. Anton Strodel über.
Bei Renovierungsarbeiten wurde das
Fachwerk entdeckt und freigelegt.

 

Um Ihnen eine kleine Information über unser Haus zu geben, haben wir die Chronik des Adlers, dem

für Sie aufgearbeitet.

Der Gasthof Adler, der früher
"Taverne zum Schwarzen Adler" hieß, wurde 1468 erstmals urkundlich erwähnt.
Durch die schlechte Bausubstanz wurde der größte Teil des Gebäudes 1560 abgerissen und in einer Riegelfachwerk-Bauweise wieder errichtet. Der Gasthof ist seither ohne Unterbrechung ein gastronomischer Betrieber.

Die Taverne wechselte viermal die Besitzer:
16. Jahrhundert Strohmayer
17. Jahrhundert Johannes Strodel
18. Jahrhundert - 1937 Abler/Vögel
und seit 1938 Familie Anton Strodel


Beginn der Renovierungsarbeiten 1939

Der Gasthof ging am 30.11.1938 in den Besitz der Eheleute Anton und Kreszentia Strodel über. Er wurde damals aus dem Eigentum des Darlehenskassenvereins (heute Bodenseebank) für 11000 Reichsmark gekauft.

Zu jener Zeit, so hieß es laut der Lindauer National - Zeitung, sei "das ganze Anwesen zu einer Ruine verkommen", man ist "durch den Küchen- und Saalboden in den Keller herunter gebrochen".

Am 17.01.1939 fingen die ersten Renovierungsarbeiten an. Das Haus war damals komplett verputzt. Bei den Bauarbeiten stieß man verwundert auf das Fachwerk.


Der Gasthof in den 1950er Jahren

Der damalige Baurat Herring aus Lindau verfügte, dass das Fachwerk erhalten bleiben müsse. Das Fachwerk wurde daraufhin freigelegt und steht seither unter Denkmalschutz.
Die Renovierungsarbeiten beliefen sich nach Aufstellung vom 23.11.1939 auf 20801,36 Reichsmark- fast doppelt so viel, als das Haus vor 1 Jahr gekostet hat.
Diese unvorhersehbaren Kosten war für das junge Ehepaar existenzgefährdend.

Der Schuldenabbau wurde jedoch in den Kriegszeiten durch die "Insulaner", also die Lindauer Bürger, unterstützt. Damals, als der Bahnhof noch in Oberreitnau in Betrieb war, fuhren diese mit der Bahn aufs Festland, kehrten zu Most und Brotzeit ein und fuhren fröhlich abends mit der Bahn wieder nach Haus.

Da in den 1950er Jahren der Fremdenverkehr in Oberreitnau begann, wurden die ersten Fremdenzimmer - die mit fließend Wasser ausgestattet waren - in den ersten Stock eingebaut.
1977 bekam der Adler den 1. von zwei Fassadenpreisen.
1982/83 wurde der Dachboden zu Fremdenzimmern ausgebaut.

Eröffnungstag war am 16.07.88 und am Ende des Jahres wurde ein zweiter Fassadenpreis gewonnen.

Seitdem hat sich der Adler immer ein "wenig" weiterentwickelt..

Wir hoffen, dass in dieser kleinen Chronik die ein oder andere interessante Information steckt und würden uns freuen, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen.




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Chronik zum 450. Jubiläumsjahr
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